
Rund ums Abnehmen
Maßband
Wer wissen will, ob er bereits dünner geworden ist, sollte nicht nur auf die Waage steigen. Denn wer weniger Fett isst und sich mehr bewegt, verliert nicht zwangsläufig etliche Pfunde. Zwar schmelzen die Fettpolster, aber mehr Sport baut auch Muskeln auf. Diese bringen jedoch weniger Rundungen als Fettgewebe. Deswegen zeigt sich manchmal auf der Waage keine Gewichtsveränderung, trotzdem sind Sie dünner geworden. Das können Sie mit dem Maßband feststellen. Am besten messen Sie den Umfang von Bauch oder Oberschenkeln.
Apfeltyp oder Birnentyp
Fett ist nicht gleich Fett. Ob die Gesundheit gefährdet ist, hängt nicht nur von der Menge ab, sondern auch davon, wo die überschüssigen Pfunde sitzen. Wenn sich das Fett um den Bauch herum angesammelt hat, dann ist das Risiko für Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen höher. Vor allem Männer neigen zur Apfelform, aber auch bei Frauen kann sich Bauchfett ansammeln. Die Empfehlung von Experten lautet: Männer, die einen Bauchumfang von mehr als 102 cm haben, und Frauen mit mehr als 88 cm sollten abnehmen, da ein erhöhtes Krankheitsrisiko besteht. Messen Sie dazu Ihren Bauchumfang an der dicksten Stelle, und versuchen Sie bei späteren Messungen immer wieder an derselben Stelle das Maßband anzulegen.
Sitzt das Fett vor allem an Hüfte, Po und Oberschenkeln, so spricht man vom Birnentyp. Vor allem Frauen neigen dazu. Wenn es ums Abnehmen geht, sind diese Fettpolster besonders hartnäckig. Wenn keine weiteren gesundheitlichen Risiken, wie zum Beispiel Bluthochdruck, vorliegen, dann ist diese Fettverteilung nicht so gefährlich wie beim Apfeltyp.
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