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Adipositas-Betroffene immer jünger

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) machte auf ihrer Pressekonferenz Anfang Februar darauf aufmerksam, dass Adipositas vermehrt in jüngeren Altersklassen auftrete. Gestiegen sei auch der Anteil extrem schwergewichtiger Menschen.

Als adipös gelten Menschen mit einem Body-Mass-Index von über 30, in Deutschland betrifft das etwa ein Viertel der Erwachsenen. Von extremem Übergewicht spricht man bei einem BMI von über 40. Bisher waren vor allem ältere Menschen zu dick, in den letzten Jahren sind aber vermehrt Jüngere und sogar Kinder betroffen. Sie haben nicht selten ihr ganzes Leben mit den Folgen des Übergewichts zu kämpfen. Als eine wesentliche Ursache für die steigenden Zahlen sehen DGIM-Experten den häufig wenig aktiven Lebensstil gerade jüngerer Menschen. Hoher Medienkonsum und zu wenig Bewegung heißen die Schlagwörter.

Folgen von Adipositas
Bei vielen fängt es mit leichtem Übergewicht an. Oft entwickelt sich dann jedoch ein Teufelskreis aus Diäten und Jojo-Effekten, der das Gewicht allmählich in Richtung Adipositas bewegt.
Steigen die Kilos, steigt auch das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 und Schlaganfall. Außerdem erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Besser Vorbeugen
Deshalb ist es wichtig, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Mit Abnehmen allein ist es oft nicht getan, obwohl eine Reduzierung der Kilos das Risiko für die Folgeerkrankungen senkt. Vielmehr ist es wichtig, alltägliche Verhaltensmuster dauerhaft zu verändern und das reduzierte Gewicht zu halten. Dazu gehört eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten genauso wie mehr Bewegung im Alltag und eine gesunde Stressbewältigung. Genau dabei unterstützt Sie „Abnehmen mit Genuss“.


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