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Heiße Maronen, heiße Maronen!

Lassen Sie sich vom nussigen, köstlichen Duft verführen! Denn selbst die dicksten Maronen sind relativ fettarm und figurfreundlich. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Naschereien, die es auf Weihnachtsmärkten gibt. 

Rösten bringt Aroma
Rösten, schälen und genießen! So schmecken Esskastanien am besten. Roh sind die Früchte hingegen eher hart, mehlig und nicht genießbar. Erst über dem Feuer entfalten sie ihr typisches Aroma und die enthaltene Stärke verwandelt sich in die angenehm nussige Süße. Sie enthalten relativ wenig Fett, etwa 10 Prozent Fett stecken in gerösteten Maronen. Ein klarer Vorteil, wenn man bedenkt, dass viele andere Nüsse zu mehr als 50 Prozent aus Fett bestehen. Ein figurfreundlicher Nebeneffekt: Das Schälen der Maronen macht Spaß, braucht Zeit und verhindert, dass zu schnell größere Mengen gegessen werden. Übrigens machen auch kleine Portionen satt. Dafür sorgen Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die Maronen mitbringen.

Selbst zubereiten
Ist der Maroni-Mann nicht in der Nähe, kann man die Früchte auch selbst rösten. Schneiden Sie dazu die Maronenschalen mit einem scharfen Messer kreuzweise ein und geben Sie die Esskastanien dann bei 180 °C Umluft (200°C Ober- und Unterhitze) in den Backofen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten biegen sich die Schalenspitzen an der Einschnittstelle leicht nach außen: die Maronen sind fertig. Am besten schälen Sie die Früchte noch heiß und ziehen auch die pelzige Innenhaut vollständig ab.


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Heisse Maronen © fotolia.de/JoannaTkaczuk