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Schlank im kühlen Nass

Sommerzeit ist Badezeit. Ganz egal, ob Schwimmen, Ballspiele oder Aquafitness, ob im Schwimmbad, Badesee oder Meer – das kühle Nass bietet viel, um fit zu werden.

Sich im Wasser zu bewegen macht nicht nur Spaß, sondern unterstützt auch das Abnehmen. Zum einen ermöglicht der Auftrieb des Wassers vor allem übergewichtigen Menschen, effektiv zu trainieren, ohne die Gelenke unnötig zu belasten. Hinzu kommt, dass im Wasser der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft, weil der Körper die abnehmende Körperwärme ausgleichen muss. Selbst wenn man sich kaum bewegt, wird also Energie verbrannt. Mit Bewegung nimmt der Kalorienverbrauch noch einmal richtig zu. Doppelter Vorteil für alle, die abnehmen oder ihre Figur in Balance halten wollen. Also: Rein ins kühle Nass.

Schwimmen für alle Fälle
Bei kaum einer Sportart werden so viele Muskeln beansprucht wie beim Schwimmen. Sich gegen den Widerstand des Wassers zu bewegen, erfordert Kraftaufwand und trainiert die Muskulatur in Armen und Beinen. Gleichzeitig kommen Bauch- und Rückenmuskeln zum Einsatz, um den Körper stabil im Wasser zu halten. Aber Schwimmen ist nicht nur Krafttraining. Wer regelmäßig seine Bahnen zieht, bringt auch Herz und Kreislauf in Schwung und fördert die Ausdauer.

Joggen im Wasser
Keine Lust zu schwimmen? Dann wäre Aquajogging eine Alternative. Das ist Ausdauertraining im Wasser. Dabei tragen die Aquajogger einen Auftriebsgürtel, der dafür sorgt, dass man im Wasser schwebt, während der Kopf herausschaut. So können sie laufen, ohne den Boden zu berühren. Auch hier arbeiten viele Muskelgruppen parallel, wovon die Figur profitiert. Gleichzeitig werden Koordination und Gleichgewicht trainiert. Mit speziellen Wasserschuhen und Handschuhen erhöht sich der Wasserwiderstand und fordert die Muskeln noch mehr heraus.

Fitness mit Wellness-Effekt
Aquafitness wird in vielen Schwimmbädern angeboten. Die Bandbreite reicht von Gymnastik bis Aquaboxen und kann mit Hilfsmitteln, wie beispielsweise einer Schwimmnudel, oder auch ohne ausgeübt werden. Auch Nichtschwimmer finden passende Angebote. Das moderne Aquafitness-Training umfaßt im Vergleich zur klassischen Wassergymnastik etliche Aerobic- und Pilates-Elemente. Während der Übungen wirkt das Wasser wie eine Massage. Das regt die Durchblutung an und strafft das Gewebe.

Wasserspiele
Wer mit Freunden oder der Familie zum Badesee oder ins Schwimmbad fährt, sollte an einen Ball denken. Denn Wasserballspiele machen Spaß und sind ein idealer Freizeitsport. Geeignet sind beispielsweise Wasser- oder Plastikbälle. Einfach im Kreis aufstellen und sich gegenseitig den Ball zuspielen, ohne dass er die Wasseroberfläche berührt. Oder sich mit den Bällen abwerfen. Ähnlich wie beim klassischen Wasserball können mit Beckenmarkierungen auch Tore simuliert werden, in die der Ball hineingeworfen wird. Das bringt mehr Power ins Spiel.

© WDV