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Wie gesund sind Gemüsechips?

Wer eine gesündere Alternative zu Kartoffelchips, Flips & Co. sucht, greift gerne zu Gemüsechips. Der Blick auf die Nährwerte zeigt jedoch: die Unterschiede im Fett- und Kaloriengehalt sind nur gering.

Mehr drin als gedacht
Ob aus Roter Beete, Süßkartoffeln oder Möhren: Gemüsechips liegen im Trend. Die Hersteller werben mit Natürlichkeit und dem Verzicht auf Zusatzstoffe und Aromen, die Zutatenliste beschränkt sich meistens auf Gemüse, Öl und Salz. Neben dem höheren Ballaststoffgehalt der Gemüsechips sind das aber auch die einzigen Vorteile gegenüber den herkömmlichen Kartoffelchips. Beide Knabbereien werden nämlich frittiert und weisen deshalb einen hohen Fettgehalt auf. Auch der Salzgehalt ist fast gleich hoch.
Eine kalorienärmere Alternative aus dem Supermarkt sind beispielsweise Ofen-Chips, sie enthalten weniger Fett als die klassischen Kartoffelchips. Trotzdem sollten Abnehmwillige sie nur gelegentlich genießen.

Am besten selbst gemacht
Wer beim Knabbern Kalorien sparen will, kann Gemüsechips ganz einfach selbst zubereiten. So hat man den Salz- und Fettgehalt selbst in der Hand. Dafür braucht es nicht viel: Gemüse (beispielsweise Rote Beete, Süßkartoffeln, Pastinaken, Zucchini oder Wirsing) in schmale Streifen hobeln und in etwas Öl und Salz marinieren. Hier ist kreativer Einsatz von Gewürzen gefragt, so entstehen immer neue Geschmacksrichtungen. Das marinierte Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und darauf achten, dass sich nichts überlappt. Dann bei etwa 150 Grad für circa 20-30 Minuten backen. Je nach Dicke der Scheiben kann es auch länger dauern. Damit die Gemüsechips schön kross werden, immer wieder die Backofentür öffnen. So kann die verdunstete Feuchtigkeit abziehen.


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